| Seminarinformationen (Selbsterfahrung/Erwachsenenbildung) |
|
|
Leitung: (1-Tages-Seminar)
Alles,
woran
wir innerlich gebunden sind - negative Gefühle,
Ängste, Süchte, falsche Hoffnungen und Vorstellungen - können
wir auch als unsere "inneren Dämonen" bezeichnen.
Gewohnheitsmäßig versuchen wir in der Regel, sie zu
ignorieren, zu bekämpfen, oder vor ihnen weg zu laufen.
Die buddhistische Chöd-Praxis schlägt uns ein ganz anderes Umgehen mit diesen "schwierigen Bindungen" vor: Wir sollen sie erkunden, nach den zugrundeliegenden Motivationen und Bedürfnissen befragen und ihnen dann die "Nahrung" geben, die sie zutiefst brauchen. Im Seminar wird zunächst der traditionelle Hintergrund des tibetanisch-buddhistischen Chöd-Rituals vorgestellt. Danach erarbeiten wir uns anhand eigener Erfahrungen ein transpersonal-psychologisches Verständnis dafür, was "Dämonen" in unseren ganz alltäglichen Lebenszusammenhängen sind und wie wir gewohnheitsmäßig damit umgehen. Eine ans Focusing angelehnte Version des Chöd-Prozesses wird dann in seinen einzelnen Schritten vorgestellt und zu einem eigenen Thema durchgeführt. Vorbereitende Literatur: Gallen, M.-A., Das Füttern der Dämonen. Eine psychologische Interpretation der buddhistischen Chöd-Praxis. In: connection-spirit 11/10 (pdf-download) "Den Dämonen Nahrung geben" von Tsültrim Allione. ***
Aktuelle Termine:
Das Seminar ist kein Ersatz
für eine Psychotherapie.
Die Teilnahme erfolgt auf
eigene Verantwortung.
|